Go Home AENEA Prüfgerät PG 211

Isolierstoffprüfung nach DIN IEC 587/VDE 0303 Teil 10.

Das Prüfgerät PG 211 dient entsprechend DIN IEC 587/VDE 0303 Teil 10 zur Beurteilung von Isolierstoffen, die unter erschwerten Umweltbedingungen bei Netzfrequenz eingesetzt werden. Mit zwei Verfahren wird die sogenannte Hochspannungs-Kriechstromfestigkeit bestimmt.

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Dabei wird ein schrägliegender plattenförmiger Probekörper mit einer elektrisch leitenden Prüflösung benetzt. Unter Spannung bilden sich dabei Kriechspuren beginnend an der unteren Elektrode. Je nach Verfahren werden zwei kennzeichnende Merkmale zur Festlegung des Endpunktes der Prüfung herangezogen.

Das Bild zeigt eine schematische Darstellung der Bedienelemente des Prüfgerätes. Das PG 211 ist als Hauptzelle dazu vorgesehen, mit vier Nebenzellen gemeinsam betrieben zu werden. Durch diesen Parallelbetrieb läßt sich die Prüfzeit wesentlich verkürzen. Die Nebenzellen werden mittels der an der Rückseite befindlichen Kaltgeräte-Steckverbindungen untereinander und mit der Hauptzelle verbunden.

Die Hauptzelle kann auch ohne Nebenzellen betrieben werden. Die Spannungsversorgung des gesamten Prüfgerätes, also die Spannungsversorgung der Haupt- und Nebenzellen, kann durch den Hauptschalter der Hauptzelle unterbrochen werden. Mit je einem Tasterpaar kann außerdem die Spannungsversorgung jeder einzelnen Zelle ein- bzw. ausgeschaltet werden. Im eingeschalteten Zustand leuchtet die rote Kontroll-Leuchte. Die Spannungsversorgung einer Zelle wird automatisch abgeschaltet, wenn die Prüfkammer geöffnet wird.