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Betriebsoptimierungssystem BOSS



Allgemeine Systemdaten



 
Das AENEA Betriebsoptimierungssystem paßt sich mit seinem konsequent dezentralen und modularen Aufbau optimal der Betriebsstruktur an. Das Hardwarekonzept beinhaltet einerseits die Erfassung und Verarbeitung von Signalen unterschiedlichster Meßaufnehmer und andererseits die Fernwirkung z.B. zur leistungskostenorientierten Steuerung der Betriebsmittel.
Maximal 30 Erfassungs- oder Fernwirkstationen bilden eine Buslinie und kommunizieren über einen RS485-Systembus mit der Zentrale BS100, in der 16 Binäreingänge und 8 Relaisausgänge schon integriert sind. Damit können jeder Buslinie bis zu 496 Meßstellen mit Binärsignalen oder 960 Meßstellen mit Analogsignalen zugeführt werden. Die maximale Länge der Zweidraht-Busleitung (z.B. Telefonleitung) beträgt 1200m. Die Zentrale ist zusätzlich in der Lage, 64 Fernwirkkanäle z.B. zur Maximumsteuerung zu verwalten.
Die offene Architektur des AENEA Betriebsoptimierungssystems erlaubt die Kombination mehrerer Buslinien über Datennetze z.B. Industrial Ethernet H1. Hierbei werden die Zentralen BS100 über entsprechende Netzkoppler (z.B. BS500) angeschlossen. Bei Verwendung von BOSS Netzerfassungsstationen können dem System zusätzlich Daten (z.B. Produktkennungen) über das Netzwerk zur Verfügung gestellt werden, die außerhalb des BOSS-Systems z.B. durch Steuerungen gewonnen werden. In jeder Netzstation BS260 bzw. BS270 werden diese Daten in zwei "virtuellen" Erfassungsstationen (insgesamt 64 Meßkanäle) abgelegt und vorverarbeitet. Die Zentralen BS100 kommunizieren via Netzwerk oder RS232 bzw. RS485-Schnittstelle mit einem IBM-kompatiblen Bedien- und Auswertungs-PC. Zudem ist eine Datenfernübertragung mittels Modem möglich.